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Folge 13 – Selbst- und ständig – Als Fotograf in Teilzeit

Diese Folge ist ein wenig kontrovers. Und ich möchte an dieser Stelle auch nochmal darauf hinweisen das es wie immer nur meine persönliche Meinung ist und daher ist es nicht die Weisheit der Menschheit.

Selbst- und ständig als Fotograf

Viele Speaker und Trainer und was auch immer, propagieren sehr offensiv das es smart wäre die Fotografie erstmal als Teilzeit zu starten. Also praktisch neben deinem festen Job. Ich gehöre nun zu der Sorte von Mensch die genau das Gegenteil sagen. Ich halte es aus den verschiedensten Gründen für Falsch mit der Berufsfotografie in Teilzeit zu starten. Die Gründe dafür wirst Du in meiner heutigen Podcast Folge hören.

Was an dieser Stelle jedoch wichtig ist, und das ist im Leben immer so; Du musst das was Du machst auch lieben und nichts anderes wollen. Wenn Du also der festen Überzeugung bist das das was Du machst für immer machen willst, das es für dich keinen Plan B gibt… dann wirst Du auch sehr schnell verstehen das es für dich keinen Sinn macht als Fotograf in Teilzeit zu starten.

Du bist für deine Entscheidungen selbst verantwortlich

Am Ende ist jede Entscheidung die Du in deinem Leben fällst eine der wichtigsten. Und das ist nicht nur der Fall wenn Du Fotograf bist. D.h. Du bist der einzige der es beeinflussen kann wie dein Leben weiter aussehen wird.

Nur damit es klar ist

Ich will niemanden daran hindern Fotograf zu werden. Ganz im Gegenteil. Der Job ist, für mich, der schönste der Welt und ich kann mir nichts schöneres Vorstellen womit ich Leben möchte.

Ich bin  der Meinung das der Markt sich ganz von selbst reguliert und sehe das ganze Thema also auch sehr entspannt. Fotografen kommen und gehen. Allerdings muss jeder daran denken das seine eigenen Entscheidungen auch immer einen direkten als auch indirekten Einfluss auf andere Menschen haben.

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4 comments

  1. Hallo Jan, ich geb Dir absolut recht, dass mit der Teilzeitselbständigkeit funktioniert nicht, weil Du permanent an mindestens 2 Baustellen baggern musst. Du hast aber eigentlich noch viel mehr Baustellen ( Freunde, Familie…… ). Irgenwann gerät dein Bagger ins rotieren und die Schaufel greift ins Leere, der Greifarm blockiert in einer Stellung und du kriegst Alles nicht mehr so geregelt, dass es dich selber zufrieden stellt. Mein Tipp an Jungfotografen: hört nicht auf eure Eltern ( es sei denn, das sie Fotografen sind 😉 ) und probiert es aus, traut Euch, wenn es nicht funktioniert o.k., aber probiert es aus !!! Auch ohne Fallschirm – Wenn Ihr im Alter diesen Fallschirm habt, dann werdet Ihr nicht mehr so leicht und unbeschwert springen können.

    Grüße
    Holger

    1. Hallo Holger,
      Vielen Dank für deinen Kommentar. Freue mich sehr das ich dich abholen konnte 🙂
      Sonnige Grüße,

      –jan

  2. Hm,

    ja und nein. Du hast bestimmt Recht mit dem was du sagst.

    Was ist dem mit Leuten wie mir? Ich habe einen Job in der Finanzbranche der mir Spaß macht, eine Familie, eine Haus und alles was dazu gehört. Das alles Risiken und voll auf Selbständig? Warum?

    Und dann bin ich leidenschaftlicher Fotograf,. Inzwischen so gut, dass ich so viele Anfragen bekomme, die ich nicht mehr kostenlos in der Freizeit mache kann.
    Und ich bin Techniknerd, der gerne viele neue Sachen kauft.

    Ich bin „nebenberuflich Selbständig“ und mache nur die Sachen auf die ich Lust habe. Heißt, dass ich auch gerne mal Anfragen einfach ablehne z.B. Hochzeiten (die mich fotografisch gar nicht reizen). Mit dem was ich nebenbei verdiene finanziere ich mir mein „Hobby“ und nebenbei noch einen Urlaub mit der Familie und ein E-Bike 😉

    Wäre ich voll Selbständig „muss“ ich mit dem fotografieren Geld verdienen und dann stimmt das Sprichwort „Selbst und ständig“
    Warum sollte ich das tun?
    Ich kenne leider auch genug „mutige“ die alles auf eine Karte setzen und auf die Nase fallen. Für solche Spielreien habe ich zuviel Verantwortung.

    Besser könnte es für mich grade nicht laufen 😉

    Und ich bin durchaus in der Lage die Jobs zu trennen und außerderm ist kreativität in meinem Job bei der Versicherung auch nicht falsch. Sonst wäre ich da auch nicht so gut…

    In diesem Sinne. Die Welt ist nicht pauchal.

    1. Hallo Stephan,
      vielen Dank für dein Kommentar und natürlich das Du meinen Podcast hörst. Das freut mich wirklich sehr.

      Ich werde mal versuchen deine Frage soweit es mir Möglich ist zu beantworten. Bei mir ist es auch so das ich Anfragen ablehne weil sie entweder nicht zu mir passen, sie nicht OK sind wie sie an mich rangetragen wurden oder es ganz einfach sicherlich jemanden gibt der dieses angefragte Thema besser umsetzen könnte weil es nicht zu meinen Arbeitsbereichen zählt. Das ist also keineswegs nur eine eigenart der nebenberuflich selbstständigen 🙂

      Zu deiner Frage nach dem Warum;
      Nun, das Du Geld verdienen möchtest mit dem was Du in deiner Freizeit machst kann ich natürlich nachvollziehen. Warum Du ein Gewerbe angemeldet hast natürlich auch. Sowas soll ja rechtlich auch sicher dastehen und das Finanzamt möchte natürlich auch Geld haben. Oder Du vom Finanzamt… wie man es auch immer sieht.

      Aber warum ist das so? Weil das ein sehr teures Hobby ist? Mh, ist Surfen oder ein Flugzeug auch. Da gibt es auch sicherlich noch hunderte anderer bsp..

      Das Warum ist jedoch total einfach: du machst etwas das kein „Job“ sondern Passion ist… du wirst mit dem was Du liebst genug Geld verdienen um deiner Familie und dir ein gutes auskommen zu sichern,… Du willst dich persönlich verwirklichen. Das sind für mich nicht nur drei Gründe, sondern vor allem das Resultat dessen was man gerne macht.

      Das Selbst und ständig hast Du allerdings richtig verstanden. Nur ehrlicherweise arbeite ich keinen Tag in meinem Leben so wirklich. Auch wenn meine Produktiven Phasen durchaus mal 12-15 Stunden am Tag lang sein können. Ich habe Freizeit wann ich sie mir nehme, suche mir aus mit wem ich arbeite, kann von dem was ich liebe leben und mir nicht vorstellen auch nur einen Tag in meinem Leben nicht das tun was ich tue.

      Recht gebe ich dir jedoch das die Welt nicht Pauschal ist…sie ist jedoch jedenfalls für mich Schwarz und Weiß. Das in der Mitte ist nur das „vielleicht,..evtl,…“ und das hat noch niemanden weiter gebracht 🙂

      Jeder entscheidet was für ihn das besten ist. Und das ist auch gut so.

      In diesem Sinne Liebe Grüße,

      –jan

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