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Folge 35 – Bei Fotografen alles eine Frage des Preises

Es ist natürlich nicht so das wir alle absolut käuflich wären. Zumindest nicht immer. Auch verkaufen wir keine geklauten Panzer oder eine russische Mig. Wir verkaufen eine Leistung und ein (oder mehrere) Produkte. Trotzdem oder grade deswegen gibt es permanent Fragen wie z.b. “wie viel soll ich für das und jenes nehmen”. Oder auch immer gerne gesehen “ich kann doch nicht so viel nehmen wie ein Profi”.

Auch wenn das ein wenig Provokativ ist, aber es kommt aus voller Überzeugung:
1. Wenn Du nicht weisst was Du berechnen sollst, dann hast Du von Betriebswirtschaft keine oder wenig Ahnung. Wenn dem so ist, dann ist die Selbstständigkeit (auch nicht im Nebengewerbe) einfach nichts für dich. ausser Du befasst dich mit betriebstwirtschaft im Vorfeld nochmal intensiv.

2. Wenn DU nicht der Meinung bist das deine Arbeit gleichwertig zu der eines Berufsfotografen (oder besser) ist, dann lass es bitte auch direkt sein. Den wenn Du mit Dumpingpreisen auf den Markt flitzt und für 5 Tage Arbeit nur einen abrechnest, dann machst Du diesen wunderbaren Markt mittelfristig einfach kaputt.

Der Preis eines Fotografen

Jetzt mal Spaß beiseite. Der obere Teil war ein wenig sarkastisch und trotzdem entschärft. Jedoch ist es meine feste Überzeugung das Du damals wie heute ein paar wirtschaftliche Qualitäten an den Tag legen musst um selbstständig zu sein. Natürlich gilt das auch für die Menschen die Fotografie nur im Nebenerwerb ausüben. Wobei das “nur” nicht abwerten klingen soll.

In meiner heutigen Podcast Folge spreche ich ein wenig darüber wie ich die Preisgestaltung sehe und welche Überlegungen Du vorher anstellen solltest bevor du mit Zahlen um dich wirfst.

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2 comments

  1. Hallo Jan,

    erst einmal danke für deinen Podcast und die neue Folge.

    Ich Habe eine kleine Frage dazu:

    Ich befinde mich in der Situation, dass ich grad neu am Markt bin und hier in meiner Region Fuß fassen möchte. Ist es verwerflich die eingesessenen Kollegen anzuschreiben und nach ihren Preisen zu fragen? Mit der Begründung, dass man nicht möchte ,,zu günstig” zu sein oder diejenigen zu verprellen.

    Danke

    Grüße,
    Patrick

    1. Ahoi Patrick,
      danke für deine Nachricht.

      Verwerflich würde ich nicht sagen… eigentlich ein klein wenig „illegal“ da es schon als „Preisabsprache“ gilt. Wenn ich jedoch ehrlich bin dann vermute ich das dir die Kollegen als „neuer“ nicht wirklich freudestrahlend weiterhelfen werden. Schätze da wirst Du andere Wege finden müssen. Erst einmal jedoch mal die eigene Kalkulation auf das Papier bringen und dann mal weiter schauen.

      Sonnige Grüße,

      —jan

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