Podcast

Folge 48 – Worklife Balance bei kreativen – what?

Heute gibt es zwischendrin noch mal schnell eine kurze Podcast Folge. Ebenfalls geht es um eine Frage aus der Facebookgruppe zum Podcast. Den Link zur Gruppe findest Du weiter unten.

Worklife Balance bei kreativen.

Darauf direkt mal die Gegenfragen: warum soll ich etwas balancen das mir gut tut und bei dem ich Spaß habe? Ich gestehe das mir der Begriff Worklife balance ohnehin auf den Keks geht. Das gehört für mich in die Schublade “Kompromiss” und diese sind ja nachweisslich immer für mindestens zwei Parteien doof.

Alleine schon an meinen oben stehenden beiden Sätzen wird zu erkennen sein in welche Richtung diese Folge geht. Natürlich muss man mit seinen ressourcen haushalten. Gar keine Frage. Allerdings ist etwas wie worklife balance meinstens dazu gedacht mehr Freizeit und weniger Arbeit zu haben. Aber hey… mein Job ist keine Arbeit. Mein Job ist ein Teil von mir ohne den ich vermutlich sehr unglücklich wäre. Was also genau soll ich den hier reduzieren?

Wann brauchst Du worklife balance:
– wenn Du Freitags bei Facebook Postest “yeah, Wochenende”
– wenn Du Montags bei Facebook irgendwelche komischen Fotos postest auf denen drauf stecht “schon wieder Montag”

Für alle anderen gilt: mach das was und wie es dir gefällt. Und von allem soviel wie es dir gut tut.

Am besten hörst Du jedoch mal in die neue Folge rein wenn Du den ganzen Teil hören willst.

Für alle die noch nicht in der Facebook Gruppe sind:
Es gibt eine Facebook Gruppe zum Podcast. Der Grund ist das mir beim Medium Podcast der Rückkanal fehlt und ich wünsche mir das die Facebook Gruppe sich zu einer Anlaufstelle mausert in der man offen und ohne Angst fragen stellen kann. Die sollen also nicht nur von mir beantwortet werden. Viel mehr wünsche ich mir eine agile Gruppe die gemeinsam erlebtes verarbeitet.

Podcast abonnieren

Wenn Dir mein Podcast gefällt, dann freue ich mich wenn Du ihn bei Itunes abonnierst. Am besten Du gehst dazu auf die Itunes Seite meines Podcasts “Photographers Life”.  Ebenfalls freue ich mich über jedes Feedback von Dir. Solltest Du also Fragen haben die dich quälen schick mir eine Nachricht über das Kontaktformular. Sehr gerne kannst du den Podcast auch bei iTunes bewerten. Je mehr Bewertungen wir sammeln, umso mehr Leute werden vermutlich zuhören und umso mehr spannende Fragen werde ich hoffentlich bekommen um deren Beantwortung ich mich dann kümmern kann.

One comment

  1. Hallo Jan,

    gerade bin ich mal wieder auf Deinem Podcast gelandet, weil ich vor ein paar Tagen an Dich denken musste und mich gefragt habe, inwieweit hier wieder etwas neues zu finden ist. Sofort ist mir Dein “Storytelling”-Beitrag ins Auge gefallen und ich fand ihn ziemlich toll, weil ich mich gefreut habe, so vieles von dem, was Du da sagst, ja bereits in unserer Leistungsbeschreibung zu haben. Das gab mir ein gutes Gefühl :o)

    Als nächstes fiel mir dann dieser Beitrag hier zur Work-Life-Balance ins Auge, also hab ich ihn mir angehört, denn das ist auch für uns – meinen Mann und mich – ein Thema. Ich dachte, Mensch, mal schauen, was Du dazu zu sagen hast. Bislang fand ich Deine Podcasts ja immer ganz toll, zumindest die, die ich mir angehört habe, wenn ich mir die Zeit dafür nehmen wollte, da ich dachte, dass sie interessant sein könnten.

    Ich merke sehr, dass wir doch tierisch ähnlich ticken, darum höre ich Dir ja auch gerne zu. Hier bei diesem Thema kitzelte es mich jetzt allerdings gerade, Dir etwas länger dazu zurückzuschreiben, da ich denke, dass Du dieses Thema evtl. etwas zu sehr aus Deiner eigenen Warte heraus betrachtest. Ich kenne ja Deinen Hintergrund nicht, kann jetzt also nur davon ausgehen, was Du in diesem Podcast gesagt hast und beziehe das dann auf das Photographer Life, das mein Mann und ich zusammen führen. Wir sind ja nun im 10. Jahr unserer Unternehmensgeschichte. Anfänglich habe ich mich – nach außen hin – erst einmal allein selbständig gemacht, aber immer mit dem Ziel, dass wir beide irgendwann zusammen voll und ganz davon leben und auch los laufen könnten. Das haben wir dann ab 2014 auch in die Tat umsetzen können. Wir lieben verdammt nochmal extrem, was wir tun. In diesem Punkto sind wir definitiv mit Dir gleich. Uns ist es genauso Wurst wie Dir, was für nen Tag wir gerade haben, wir wissen es deshalb ehrlich auch nie. Meist ist es sogar so, dass wir nur deshalb erfahren, dass irgendwann irgendwo ein Feiertag im Kalender steht, weil uns unsere Kunde während der Terminvergabe dann darauf aufmerksam machen. Das ist mittlerweile schon zu einem Running Gag bei uns geworden :o) Wir ticken da also extrem gleich wie Du. Das Ding ist, dass das Thema Work-Life-Balance dennoch oder vielleicht ja gerade deshalb ein Thema für uns geworden ist, weil (spätestens seit unser kleiner Sohn in unserer Mitte Einzug gehalten hat und wir beide – Mama und Papa – auf ein festes Gehalt verzichtet haben, um unserem Herzenswunsch – der Fotografie – zu folgen) wir uns seitdem ja nicht nur um unsere eigenen Belange und Bedürfnisse “sorgen” müssen, sondern auch und das, weil wir uns ja auch bewusst dafür entschieden haben, um die unseres Sohnes. Wir merken seitdem nämlich, dass wir schauen müssen, wie wir eine Balance dort hinein bekommen, wo wir all unsere Bedürfnisse (Arbeit, die uns extrem Spaß macht und gleichzeitig unsere Herzensbedürfnisse als Eltern) so auf eine Waage gestellt bekommen, dass alles unter einen Hut passt und wir dabei nicht uns selbst vergessen. In diesem Jahr ist es uns dies extrem klar geworden. Denn auch wenn man seinen Job unheimlich gerne macht, kann man sich dafür aufreiben, auch wenn der erste Gedanke nicht das Geld ist, wofür Du arbeitest oder vielleicht auch gerade deshalb. Das machen wir nämlich auch genauso wie Du. Wir arbeiten für Menschen und für die Sache und nicht für Geld. Deshalb haben wir auch schon hochdotierte Jobs abgelehnt, wenn wir das Gefühl hatten, wir verkäuften dafür unsere Seele. Denn das war nie der Grund, weshalb wir Fotografen werden wollten. Eine sehr schlaue Frau – auch selbständig – sagte mal vor nicht allzu langer Zeit zu uns, dass es gerade als Selbständige eine Kunst ist, für andere da zu sein und sich dabei selbst nicht zu vergessen.

    Ich denke also, das Thema Work-Life-Balance – ich weiß jetzt nicht, wie Deine Nachfragen zu diesem Thema waren – ist daher doch auch und vielleicht gerade auch für Selbständige unbedingt ein Thema. Auf jeden Fall stimme ich Dir in dem Punkto aber sehr zu und das hatte ich in unserem entsprechenden Blogeintrag auf unserer Webseite https://www.manteufel.photos/ “Dem Kind den richtigen Namen geben und warum wir tun, was wir tun” auch geschrieben, dass eine Selbständigkeit auch immer eine Persönlichkeitsentwicklung bedeutet. Will heißen, dass – so wie Du es hier auch beschreibst -, wir immer schauen müssen, wie wir uns und unsere Welt, in der wir uns bewegen, so gestalten, dass wir für uns selbst und das, was wir gerne tun, auch alle Wünsche und Bedürfnisse unter einen Hut gebracht bekommen. Das ist eine sehr große Kunst, weil es manchmal auch bedeutet, dass ich vielleicht andere Dinge dafür etwas herunterschrauben muss, ganz nach dem Motto, 100 % hat man nie. Ich finde, zumindest aus unserer Erfahrung heraus, dass dies die eigentliche große Aufgabe an einer Selbständigkeit überhaupt ist. Zumindest immer dann, wenn Du tatsächlich das tun möchtest, was Du liebst und es langfristig auch dabei bleiben soll, dass Du das, was Du tust, auch weiterhin liebst und nicht irgendwann doch nur noch für Geld machst.

    In diesem Sinne ;o)
    Lieben Dank für Deinen Beitrag!

    Viele Grüße
    Tania

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